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Erste Teilchenspuren im Belle II VXD Detektor

Der Belle II VXD Detektor befindet sich zur Zeit im Probebetrieb außerhalb des Belle II-Detektors. Gestern Abend wurde die ersten Teilchenspuren im neuen Detektor rekonstruiert und damit seine Funktion bestätigt. Der Einbau des VXD Detektors erfolgt von Mitte November bis Mitte Dezember.

Bild: Erste kosmisches Myon, das im VXD (PXD+SVD) gesehen wurde. CR KEK

Das Institut für Hochenergiephysik (HEPHY) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften leitete die Entwicklung und den Bau des Silizium-Vertex-Detektors (SVD) von Belle II. Die Wiener Gruppe hat die SVD Lage 5 im hauseigenen Reinraum gebaut und die Ausleseelektronik für den gesamten Detektor entwickelt.

Im Silizium-Vertex-Detektor des Belle II-Experiments sind die sogenannten Origami-Module in vier Lagen rund um das Strahlrohr angeordnet, in dessen Zentrum die Teilchenkollisionen stattfinden. Die Kollisionsenergie - und damit auch die Energie der entstehenden Teilchen - liegt bei Belle II um etwa drei Größenordnungen niedriger als etwa am Large Hadron Collider (LHC), wodurch die Teilchen wesentlich leichter aus ihrer Bahn abgelenkt werden können. Daher musste das Material im Detektor so weit wie möglich reduziert werden. Aus diesem Grund wurde am HEPHY das Origami-Konzept entwickelt.

Weitere Informationen:

http://www.hephy.at/forschung/belle-experiment-am-kek/