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Der CMS Tracker

Die Aufgabe des CMS Tracker ist es, die Spuren der produzierten und teils sehr kurzlebigen Teilchen zu rekonstruieren. Da diese in nächster Nähe zum Kollisionspunkt sehr eng beisammen liegen und sich pro Sekunde etwa 800 Millionen Kollisionen ereignen, müssen hier ausgesprochen schnelle Sensoren mit einer guten Auflösung eingesetzt werden. Nur Silizium-Halbleiterdetektoren kommen dafür in Frage. Ähnlich einer Digitalkamera, die mit fingernagelgroßen Sensoren ausgestattet ist und ein zwei dimensionales Bild erzeugt, werden hier rund 25000 Sensoren schalenartig angeordnet (siehe Bild 1) um ein Bild in drei Dimensionen aufzunehmen. Diese Sensoren decken eine Fläche von 200 m2 ab, womit der CMS Tracker das bisher größte wissenschaftliche Gerät ist, das mit Halbleitertechnologie arbeitet.