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Operation am "Herzen" des CMS-Experiments

Die Vorbereitungen für den LHC-Neustart am CERN laufen auf Hochtouren. Am 2. März 2017 wurde von CERN Physikern und Ingenieuren eine sehr komplexe „Operation“ am „Herzen“ an einem der vier Hauptexperimenten, dem CMS-Experiment, am Large Hadron Collider (LHC) durchgeführt.

Der CMS-Detektor befindet sich 100 Meter unter der Erdoberfläche in Cessy, Frankreich und ist einer der vier Detektoren des 27km langen LHC-Beschleunigers. Es ist eines der beiden Experimente, die das Higgs-Teilchen im Jahr 2012 nachgewiesen haben. Das „Herz“ dieses Experiments ist der Pixeldetektor. Dieser ist das innerste Instrument des CMS-Detektors und somit dem Punkt am nächsten an dem durch Proton-Proton Kollisionen neue Teilchen erzeugt werden. Der neue Pixeldetektor wurde für den Neustart des LHC-Beschleunigers mit tausenden neuen Silizium-Sensoren, neuer Elektronik und einem effizienten Kühlsystem ausgestattet, um das „Aufspüren“ von Teilchen zu verbessern. Diese Aufrüstung ermöglicht eine effizientere Aufzeichnung neuer Daten und ist ein weiterer bedeutender Schritt zur Präzisierung des Standardmodells und der Eigenschaften des Higgs-Teilchens.

Das Video dieser „Operation“ finden sie hier.

Foto: CR CERN/CMS