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CMS Analyse

Mit der Entdeckung des Higgs Bosons am Large Hadron Collider (LHC) am CERN is das "Standardmodell" der Teilchenphysik vervollstädigt und dessen Vorhersagen im Wesentlichen bestätigt. Die Daten von CMS werden nun für eine noch genauere Überprüfung dieses Modells verwendet, einerseits durch Präzisionsmessungen, z.B. der Masse des top-quarks, aber vor allem auch durch die Suche nach neuer Physik jenseits des Standardmodells.

Forschungsschwerpunkte. Die CMS-Gruppe am HEPHY beteiligt sich mit hoher Priorität and der Physikauswertung des Experiments und konzentriert sich dabei auf zwei Bereiche:

  • Der erste Bereich hat ein besseres Verständnis der Quantenchromodynamik (QCD) zum Ziel. Die QCD ist die Theorie der starken Wechselwirkung und daher ein zentrales Element an Hadronbeschleunigern wie dem LHC. Wir verwenden die Produktionsrate und die Spinausrichtung von Quarkonia (gebundene Zustände eines schweren Quarks mit seinem Antiteilchen) um die Vorhersagen von QCD-Rechnungen zu  überprüfen.
  • Der zweite Bereich betrifft die Suche nach "Neuer Physik" jenseits des Standardmodells. Dabei verwenden wir Kollisionsereignisse mit einem hochenergetischen Lepton und einem signifikanten Ungleichgewicht der im Detektor gemessenen Impulsbalanz, um nach Hinweisen auf die Produktion von supersymmetrischen Teilchen zu suchen.