Carlos Lobo, Brazil - HEP research, 23-05-09 13:22:
Wow !!!
The world physicist community can say again: it's science ! It's science dumb !!
Long live to austrian physicists.!!! Congratulations for U-turn !!!
Ingo , - , 22-05-09 22:45:
Herrn Hahn sollten alle Webrowser verboten werden. Der Einfachheit halber eine Internetserviveprovider übergreifende Firewall [natuerlich nach den neuesten EU-Wünschen] die dann mit der Bürgercard gekoppelt ist.
böses Cern, erfinden da Dinge für die sie nicht den Auftrag haben.
Giorgio Calucci, Trieste - Professor of theoretical physics, 21-05-09 18:23:
I know that Austria is proud of her contribution to modern physics because I remember the image of Schroedinger on the 1000 Schilling note.
So it is strange that she will not continue her collaboration with CERN.
Enrico Santagati, Italy - Engineer, 21-05-09 17:46:
I'm solidly behind you
Anton Rebhan, TU Wien - Univ.Prof. f. Theoretische Physik, 20-05-09 21:52:
Ich möchte auch allen danken, die
in den vergangenen "Thirteen Days" (im Mai 2009 statt Oktober 1962)
unermüdlich daran gearbeitet haben, das verordnete
Auslaufen-Lassen der Teilchenphysik in Österreich
nicht hinzunehmen und die österreichische Öffentlichkeit
sowie die internationale Wissenschafter-Gemeinschaft
zu alarmieren und zu mobilisieren.

Und siehe da, der wissenschaftlichen Welt lag
an Österreich, und Österreichs Bevölkerung lag auch
an der Art von Wissenschaft, die nicht primär wirtschaftlichen
Nutzen abwirft, sondern sich dem Streben nach
reiner Erkenntnis verpflichtet hat, und nur nebenher
wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen hat
(wenn auch gelegentlich überraschend bedeutsamen, vom
WWW bis zur Krebstherapie). Danke an alle Unterzeichner!

Vor 13 Tagen sah es nicht danach aus, als
ließe sich noch viel machen. Schon gar nicht
ohne professionelle Hilfe (wie mir ein ranghoher
Universitätsbeamter zu bedenken gab). Nun, die wahren Profis
waren die jungen österreichischen Physiker.
Und das von einem CERN-Physiker vor ziemlich
genau 30 Jahren erfundene World-Wide-Web war
das Werkzeug dazu, die internationale und nationale
Unterstützung zu mobilisieren und sichtbar zu machen.

Nach diesen 13 Tagen kann ich endlich wieder daran
gehen, mich mit theoretischer Physik zu beschäftigen,
mit dem guten Gefühl, in einem Land zu leben, das
voll eingebunden sein wird, wenn die Teilchenphysik
mit dem LHC demnächst die terra incognita der TeV-Energien betreten
wird.
martin zvieger, wien - sw-developer, 20-05-09 19:17:
wenn man sich das drama seibersdorf ansieht - könnte man auch auf die idee verfallen, dass im beraterstab des ministers eventuell auch eine aversion gegen "jüdische physik" mitschwingt...

in dem land ist ja mittlerweile alles möglich
DI Peter Svetitsch, Krems/D. - AHS-Lehrer, Begabtenförderer, 20-05-09 17:21:
Wer an Bildung und Wissenschaft spart, der verspielt Österreichs Zukunft!
Laurenz widhalm, Wien - Teilchenphysiker am Hephy, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, 20-05-09 09:16:
Ich möchte mich gerne an dieser Stelle persönlich bei allen bedanken, die durch ihre Kommentare oder ihre Unterschrift gezeigt haben, dass CERN mehr ist als nur ein Job für ein paar Physiker! In der Öffentlichkeitsarbeit sehen wir unsere Aufgabe, auch Sie alle an unserer Arbeit an vorderster Front teilhaben zu lassen - ob auf teilchen.at oder veranstaltungen.hephy.at. Ich lade Sie herzlich ein, dort gemeinsam mit uns die spannenden Zeiten, die mit dem Start des LHC beginnen werden, zu erleben!
Daniel Grumiller, Wien - , 19-05-09 20:33:
Auf diesem Wege nochmal: Danke an alle!

Ich bin jetzt wieder sehr froh dass ich die nächsten 6 Jahre in Österreich verbringen werde und die Gedanken ans Auswandern einstweilen verwerfen kann ;-)
heinrich badhofer, steyr - , 19-05-09 08:25:
Die weitere Mitgliedschaft Österreichs an Cern ist gerettet. Der Bundeskanzler hat, um den Ruf Österreichs nicht zu beschädigen (ZIB2, 18.Mai), ein Machtwort gesprochen. Mit der gleichzeitigen Beendigung der Diskussion darüber verpasst er seinem Machtwort gleich den Status der Unfehlbarkeit. Die Meinung, dass sich die besten Wissenschaftler der Welt vermehrt auch der Erhaltung der Gegenwart widmen sollten, erscheint als endgültig falsch.

Die Diskussion ist beendet, zumindest solange, bis der letzte Fisch aus dem Meer gefischt ist und man erkennt, dass Erkenntnisse über vergangenes ohne der Erhaltung der Gegenwart auch keine Zukunft bieten.
Institut für philosophische Grundlagenforschung www.physik.as