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Public Talks

We offer a variety of talks for the general public, as

  • supporting program for our travelling exhibitions (for students and as an evening lecture)
  • course for "University meets Public"
  • contribution to various scientific events
  • individual appointment

The talks are generally given in German, but on request can be given in English, too.

The following abstracts are in German, for the time being

LHC - Die grösste Maschine der Welt

In jüngster Zeit war der Teilchenbeschleuniger LHC relativ oft in den Medien vertreten, selten jedoch wurde sein voller Name erwähnt: Large Hadron Collider. Meistens wurde nur von der Urknall-Maschine oder der Weltuntergangsmaschine gesprochen, speziell in Zusammenhang mit den berüchtigten Schwarzen Löchern. Von denen behaupten manche Menschen, dass sie die gesamte Erde verschlingen könnten. Oftmals war im Rahmen der Berichterstattung aber auch vielen Superlativen der Technik die Rede.

Dieser Vortrag möchte nach einer kurzen Einführung über die physikalischen Hintergründe speziell die Technik dieses wissenschaftlichen Apparates präsentieren: Um welche Teilchen geht es eigentlich? Wie beschleunigt man diese Teilchen? Was passiert, wenn die Teilchen zusammenstoßen? Was hat das alles mit dem Urknall zu tun?

Dazu wird das Compact Myon Solenoid (CMS) Experiment präsentiert, das versucht, Antworten auf diese Fragen zu liefern. Zu diesem Zweck zeichnet es auf, was bei den Teilchenkollisionen im LHC passiert. Daraus können Wissenschaftler, wie der Vortragende, Rückschlüsse auf neue und bisher unentdeckte Elementarteilchen ziehen. Die technischen Hürden auf dem Weg dort hin, wie zum Beispiel die Handhabung enorm hoher Datenmengen, werden in dieser Präsentation dargestellt.

Der Vortrag schließt mit einigen Beispielen, die zeigen, dass viele Techniken und Methoden, die ursprünglich für die Grundlagenforschung entwickelt wurden, mittlerweile aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sind.


Zurück zum Anbeginn der Welt

Der Vortrag beginnt mit einem Blick ins Weltall - eine Reise in unsere Vergangenheit: Schon von unserer Nachbargalaxie, dem Andromeda Nebel, war das Licht zweieinhalb Millionen Jahre lang zu uns unterwegs.

Es gibt aber eine natürliche Grenze dieser Rückschau, etwa 300 000 Jahre nach dem sogenannten Urknall. Davor war die Welt ein gewaltiger, undurchsichtiger Feuerball. Es gab nur Atomkerne und Elementarteilchen.

Der Vortrag diskutiert dann den Begriff "Bindungszustand" und stellt die Bauteile des sogenannten Standardmodells der Elementarteilchen vor.

Wie findet man nun diese winzigen und oft sehr kurzlebigen Teilchen?

Diese Frage führt uns direkt zum Large Hadron Collider (LHC), der größten Maschine der Welt. LHC ist ein Ringbeschleuniger von 27km Umfang, in welchem Protonen auf fast Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und in vier riesigen Detektoren zur Kollision gebracht werden.

Den Abschluss des Vortrag bildet ein Blick in die Zukunft: was sind die offenen Fragen der Teilchenphysik, und welche Ideen gibt es zu möglichen Antworten.


Alles Quark?

Die Frage nach den fundamentalen Bausteinen der Materie beschäftigt die Menschheit schon seit der Antike. In der Vergangenheit ist die Anzahl der als fundamental betrachteten Baustein mit verbesserten Nachweismethoden stetig angestiegen, solange bis neu entwickelte physikalische Theorien Symmetrien zwischen den einzelnen Bausteinen aufdecken und mehrere Bausteinezu wenigen, fundamentaleren Bausteinen gruppiert wurden. In der modernen Physik werden die uns bekannten fundamentalen Bausteine der Materie, die Quarks und die Leptonen, durch das Standardmodell der Teilchenphysik beschrieben. Die Wechselwirkungen zwischen diesen Bausteinen werden durch den Austausch von fundamentalen Bausteinen beschrieben. In dem Vortrag werden die Methoden der Teilchenphysik vorgestellt und das Standardmodell mit seinen Bestandteilen diskutiert.


Illuminati - Fiktion & Fakten

Im Buch bzw. Film Illuminati (Original: Angels & Demons) spielt Antimaterie, die am Large Hadron Collider (LHC) des CERN hergestellt wurde, eine dramatische Rolle, weil diese als Zeitbombe den Vatikan zu vernichten droht. Doch wie realistisch ist solch ein Szenario? Könnte Antimaterie vom CERN tatsächlich gefährlich werden, wenn sie Terroristen oder anderen dunklen Mächten in die Hände fällt?

Diese Fragen werden ausführlich behandelt, und darüber hinaus wird auch der echte CERN vorgestellt - mitsamt den zahlreichen Superlativen des echten LHC, die in Illuminati gar nicht vorkommen.


Die Bausteine unseres Universums

Die Hochenergiephysik beschäftigt sich mit der Erforschung der kleinsten Bausteine des Universums und wie diese miteinander interagieren. Aber warum will man das wissen, was ist so spannend daran?

Warum verwendet man dazu riesige Beschleunigeranlagen wie den LHC und wie funktioniert so etwas überhaupt?

Marko Dragicevic beantwortet diese Fragen anhand von einfachen Beispielen und zeigt auf, warum die Antworten auf diese Fragen für jeden spannend und wichtig sind.


Dunkle Materie beleuchtet

Ohne dunkle Materie gäbe es wahrscheinlich keine Galaxien, Sterne, und Planeten. Durch ihre Schwerkraft können wir dunkle Materie zwar auf sämtlichen astronomischen und kosmologischen Skalen nachweisen, was sich aber dahinter verbirgt, ist noch unbekannt.

Ist es ein Teilchen, ist es ein ganzer Zoo aus neuen Teilchen mit neuen Kräften? Es ist die Aufgabe der Teilchenphysik dies herauszufinden. Dieser Vortrag beleuchtet den Stand der aktuellen Forschung auf diesem faszinierenden Gebiet, und zeigt auf, wie wir diesem Jahrhunderträtsel auf die Schliche kommen wollen.


Von den kleinsten Teilchen bis zum Kosmos

Die Physik ist im Aufbruch. Die Materie, die wir kennen, macht nur einen kleinen Teil des Weltalls aus. Das Universum wird von unbekannten Substanzen beherrscht - der dunklen Materie und der dunklen Energie.

Teilchenphysik, Astrophysik und Kosmologie haben sich seit kurzem dramatisch angenähert. Gemeinsam erforschen sie die Gesetze des Allerkleinsten und des Allergrößten. Teilchenbeschleuniger, Untergrundlaboratorien, Kernreaktoren, Raumsonden und terrestrische Teleskope liefern dazu die experimentellen Werkzeuge.


Teilchen aus dem Weltall

Am Berührungspunkt von Astronomie und Teilchenphysik

Nicht nur Licht erreicht uns von Sternen und anderen astronomischen Objekten - oder, wie der Teilchenphysiker sagt, nicht nur "Photonen". Auch andere Teilchensorten bombardieren ständig die Atmosphäre unserer Erde und geben uns Aufschluss über die Natur der Materie und die Vorgänge auf anderen Himmelskörpern.

Wie die Physik alle Ihre Zeitprobleme löst

(und warum Ihnen diese Lösungen vielleicht nichts bringen)

Das Problem der Zeit aus der Perspektive der modernen Physik - Vortrag im Rahmen des Symposiums "auszeit! Widersprüche zur Nachhaltigkeit" vom 5.-7. Mai 2011 im Ökopark Hartberg.

 

 

 


Teilchen & Kosmos

Eine Reise von den kleinsten Teilchen bis zu den Grenzen des Weltalls auf der Suche nach der neuen Physik

Die Verbindung zwischen Kosmologie und Teilchenphysik hat in den letzten Jahren dank präziser Experimente etwa der kosmischen Hintergrundstrahlung enorm an Bedeutung gewonnen. Das wirft ein neues Licht auch auf die Experimente am LHC und die von dort erhofften Ergebnisse für die Teilchenphysik.

Auf der Suche nach der Zusammensetzung des Universums in seinen größten Strukturen müssen wir nämlich auch in die Welt der Elementarteilchen eindringen und sehen, wie neueste Erkenntnisse über die kosmische dunkle Materie wichtige Impulse für Experimente am grossen Teilchenbeschleuniger, dem LHC am CERN in Genf, liefern.

Der Vortrag gibt eine einfache Einführung in die Welt der Elementarteilchen wie sie im 20. Jahrhundert formuliert wurde und versucht dann die Brücke zu schlagen, und den Zusammenhängen zwischen den größten und den kleinsten Strukturen im Weltall nachzuspüren. Eindrücke von der gewaltigen Beschleunigeranlage des LHC, vom CMS-Experiment an dem österreich beteiligt ist, von der Arbeit der Teilchenphysiker und nicht zuletzt von den "Spin-offs" der Hochenergiephysik für die Öffentlichkeit runden den Vortrag ab.