MENU

CRESST-Experiment verschiebt die Grenze der leichten Dunklen Materie

Letzte Woche hat CRESST auf der IDM Konferenz ein neues Resultat präsentiert, welches abermals die Grenzen testbarer Massen nach unten verschiebt.

Foto: Copyright MPP

CRESST ist eines von zahlreichen Experimenten weltweit, welche nach bisher unentdeckten Teilchen der Dunklen Materie suchen. Da die Masse dieser Teilchen a-priori unbekannt ist, müssen diese Experimente einen weiten Bereich potentieller Massen abdecken.

Möglich wurde dieses Ergebnis durch konsequent weiterentwickelte Detektoren, welche mit 30eV eine weltweit einmalig niedrige Energieschwelle für den Nachweis potentieller Wechselwirkungen von Dunkler Materie mit Atomkernen erreichen. 

Allerdings ist beim Vorstoß von CRESST zu immer niedrigeren Energien auch eine Überraschung aufgetaucht, nämlich ein bisher unverstandener Anstieg der Rate an Ereignissen mit Energien kleiner 200eV. Um deren Ursprung zu verstehen hat CRESST seine Detektoren abermals modifiziert. Die neuen Detektoren sind bereits eingebaut und das Experiment ist startklar. Sollte es CRESST gelingen diesen Effekt zu verstehen, so steht ein weiterer signifikanter Schritt bei der Jagd nach Dunkler Materie bevor.

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.hephy.at/forschung/experimentelle-suche-nach-dunkler-materie/cresst/

https://www.cresst.de/

https://www.brown.edu/conference/IDM2018/