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Der Vertexdetektor wurde erfolgreich in Belle II installiert

Der vom Institut für Hochenergiephysik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften entwickelte und gebaute Silizium-Vertexdetektor (SVD) wurde heute erfolgreich in das Belle II-Experiment am KEK in Japan installiert.

Foto: CR KEK/HEPHY

Der SVD ist einer von acht Subdetektoren des Belle II-Experiments und passt im Gegensatz zum Belle II-Detektor, der die Größe eines Einfamilienhauses hat, problemlos auf einen Schreibtisch. Der Silizium-Vertexdetektor misst Teilchenspuren, die bei der Kollision von Elektronen und Positronen im SuperKEKB Beschleunigerring entstehen. Die Teilchenspuren werden in unmittelbarer Nähe des Wechselwirkungspunktes mit der Genauigkeit von einigen Mikrometern vermessen.

Mit Spannung werden die ersten Physikdaten im Frühjahr 2019 erwartet. Die HEPHY Belle II-Gruppe ist Mitglied des Belle II statistics advisory committee und übernimmt dann auch eine führende Rolle bei der Suche nach neuer Physik jenseits des Standardmodells.