MENU

Startschuss für einen noch leistungsfähigeren Teilchenbeschleuniger

Für den Large Hadron Collider (LHC) beginnt eine neue Ära. Am 15. Juni feiert der CERN Spatenstich. Es wird mit dem Tiefbauarbeiten für den High-Luminosity LHC (HL-LHC) begonnen: Ein neuer Meilenstein in der Geschichte des CERN. Die Österreichische Botschafterin Elisabeth Tichy-Fisslberger und Jochen Schieck, Direktor des Instituts für Hochenergiephysik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, haben in Ihrer Funktion als österreichische Delegierte im CERN Council an der Grundsteinlegung teilgenommen.

Foto: CERN_Fotograf Julien Marius Ordan

Bis zum Jahr 2026 wird die Leistungsfähigkeit des LHC erheblich verbessern. Im LHC finden derzeit bis zu 1 Milliarde Proton-Proton-Kollisionen pro Sekunde statt. Im HL-LHC wird die Anzahl der Kollisionen um das 5 bis 7-fach erhöht. Diese Steigerung der Leistungsfähigkeit bedeutet, dass die Teilchenphysiker in der Lage sein werden, präzisiere Messungen zu machen und seltene physikalische Phänomene zu untersuchen. Es werden unter anderem die Eigenschaften des Higgs-Teilchens genauer erforscht, um zu verstehen, wie es zerfällt und mit anderen Teilchen interagiert. Darüber hinaus werden Szenarien jenseits des Standardmodells, wie etwa Supersymmetrie, Extra-Dimensionen und die innere Struktur der Quarks, untersucht.

Das HL-LHC-Projekt ist ein internationales Projekt des CERN und seiner Mitglieds- und assoziierten Mitgliedsstaaten einschließlich der USA und Japan.

Mehr Informationen finden Sie unter: http://hilumilhc.web.cern.ch

HiLumi Flyer

HL-HLC videos