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Teilchenphysiktreffen in den Ötztaler Alpen

In Obergurgl inmitten der Ötztaler Alpen traf sich vom 15. – 20. April 2018 eine Gruppe international renommierter Wissenschafterinnen und Wissenschafter bei "Alps2018", dem höchstgelegenen Teilchenphysik-Workshop Europas. Organisiert wurde dieses Zusammentreffen vom Institut für Hochenergiephysik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Universität Graz, um aktuelle Ergebnisse der Teilchenphysik zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen dabei Ergebnisse des LHC-Beschleunigers am CERN in Genf sowie zahlreiche Experimente zur Suche nach dunkler Materie.

Ziel dieses Workshops war es, einen frischen Blick auf die Theorielandschaft im Lichte der neuen LHC-Ergebnisse zu werfen und zu diesem Zwecke Theoretiker und Experimentatoren zusammenzubringen. Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf Grund der aufsehenerregenden Messungen von Anomalien in B-Meson-Physik-Experimenten auf die Diskussion dieses Bereichs gelegt. Weitere Themen waren Higgs-Physik, Dunkle Materie, mögliche Lösungen für das Hierarchieproblem, Neutrinos und zukünftige Experimente in der Teilchenphysik und Kosmologie.

Der Workshop hat zum insgesamt dritten Mal stattgefunden und sich inzwischen zu einem Fixpunkt in der Teilchenphysik-Gemeinde entwickelt. Er wird weiterhin jährlich stattfinden, das nächste Mal als ALPS2019 von 22.-27. April 2019.