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26. Dezember 2012

Laurenz Widhalm (1973–2012)

Am 24. Dezember verstarb Laurenz Widhalm nach langer, schwerer Krankheit. Laurenz war seit 1998 für das HEPHY tätig und befasste sich zunächst mit theoretischer Physik, dann mit der Analyse von Experimenten am CERN und in Japan und vermittelte die Teilchenphysik sehr erfolgreich einer breiten Öffentlichkeit. Mit Laurenz verlieren wir einen unermüdlichen und stets hilfsbereiten Freund und Kollegen. Wir möchten seinen Hinterbliebenen unsere tiefe Anteilnahme ausdrücken.

Laurenz studierte Physik an der TU Wien und beschäftigte sich im Rahmen seiner Diplomarbeit mit dem Gebiet der Quantenfeldtheorien. Danach verbrachte er drei Jahre am CERN, wo er am NA48-Experiment arbeitete und seine Dissertation verfasste, die mit dem Victor Hess-Preis der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet wurde. 2001 trat das HEPHY dem japanischen Belle-Experiment bei – und Laurenz war von Anfang an dabei.

Schon früh widmete sich Laurenz der Aufgabe, die Teilchenphysik im Allgemeinen und die Forschung am HEPHY im Besonderen der Öffentlichkeit zu vermitteln. Dazu organisierte er Veranstaltungen, die er zunächst weitgehend alleine durchführte. Sein Beispiel machte Schule und zunehmend konnte er mehr und mehr Kolleginnen und Kollegen dazu gewinnen, ihn bei der Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Schließlich wurde er Outreach-Koordinator für Kern- und Teilchenphysik der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft und vertrat Österreich in dieser Funktion am CERN.

Im Jahr 2006 wurde bei Laurenz Krebs diagnostiziert und nach therapiebedingter Arbeitspause schien die Krankheit zunächst überwunden. Trotz wiederkehrender und beschwerlicher Chemotherapien hatte Laurenz einen schier unermüdlichen Schaffensdrang und organisierte auch vom Krankenbett aus Termine, produzierte Grafiken und Videos, schrieb Artikel, ersann neue Ausstellungsobjekte, Veranstaltungen und vieles mehr. Erst kürzlich – am 14. Dezember – wurde Laurenz für seine Verdienste mit dem Werner-Welzig-Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften geehrt.

Leider verschlechterte sich im letzten Halbjahr Laurenz' Zustand derart, dass er zuletzt ständig an das Bett gebunden war. Am 24. Dezember schloss er für immer seine Augen. Wir bedauern sein Ableben zutiefst und möchten unser Mitgefühl all seinen Angehörigen zum Ausdruck bringen, insbesondere seiner Mutter Sylvia Widhalm, die Laurenz bis zuletzt liebevoll betreut hat. Wir behalten Laurenz als immer einsatzfreudigen, hilfsbereiten und wertvollen Freund und Kollegen in Erinnerung – sein Geist lebt in den zahlreichen von ihm begründeten Aktivitäten weiter.

21. Dezember 2012

Das Wissenschaftsjournal „Science“ erachtet die Entdeckung des Higgs-Teilchens – an der auch das Institut für Hochenergiephysik (HEPHY) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wesentlichen Anteil hatte – als wissenschaftlichen Durchbruch des Jahres 2012. Das Higgs-Teilchen ist der letzte fehlende Baustein der quantenphysikalischen Standardtheorie der fundamentalen Teilchen und Kräfte.

Theoretische Gründe bewogen Peter W. Higgs und andere Physiker bereits vor fast 50 Jahren, die Existenz eines derartigen Teilchens anzunehmen: Auf den ersten Blick erlaubt des Standardmodell nur die mathematisch konsistente Beschreibung masseloser Teilchen; Teilchenmassen gefährden diese an sinnvolle Theorien zu stellende Forderung. Der Ausweg war, die Masse jedes Teilchens durch seine Wechselwirkungen mit anderen Teilchen zu „erzeugen“, dafür ist die Existenz mindestens eines Higgs-Teilchens notwendig. Am 4. Juli 2012 verkündeten die Experimente ATLAS und CMS am CERN, dem Europäischen Laboratorium für Teilchenphysik, die Entdeckung eines neuen Teilchens mit den vom Higgs-Teilchen erwarteten Eigenschaften: eine herausragende experimentelle Leistung und ein Triumph der theoretischen Physik.

http://www.sciencemag.org/content/338/6114/1524.full

http://www.hephy.at/physik/das-higgs-boson/

Kontakt:

Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Lucha
Tel.: 01 544 73 28 – 28

Wolfgang.Lucha@oeaw.ac.at

 

21. Dezember 2012

Laurenz Widhalm und ein Fan

Laurenz Widhalm wurde für sein außergewöhnliches Engagement in der Vermittlung der faszinierenden Welt der Physik mit dem Werner Welzig-Preis 2012 ausgezeichnet. Seine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit trägt wesentlich dazu bei, naturwissenschaftliche Erkenntnisse, im Speziellen die Forschungsergebnisse und Technologie der Teilchenphysik, einem breiten Publikum näher zu bringen.

Der prestigereiche Werner Welzig-Preis wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich um das Ansehen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in der Öffentlichkeit besondere Verdienste erworben haben. Einer der diesjährigen zwei Preisträger ist Laurenz Widhalm. Laurenz hat es geschafft, das Verständnis für die Elementarteilchenphysik und für die Forschung am HEPHY auf ein neues Niveau anzuheben.

Mit einer Reihe von Initiativen wie Wanderausstellungen in Schulen, bei Kongressen und in ‚Science-Museen‘, mit Fortbildungslehrgängen für LehrerInnen, mit ‚Begabtenakademien‘ für 8 bis 10-Jährige, ‚Masterclasses‘ für besonders Talentierte, mit Vorträgen an (Volkshoch-)Schulen, um nur einige dieser Aktivitäten zu erwähnen. Laurenz war lange Zeit Koordinator für Publikumsarbeit für Kern- und Teilchenphysik österreichweit und der österreichische Vertreter im Europäischen ‚Outreach- Komitee‘ EPPOG. Seine Begeisterung und sein Enthusiasmus hat auch die MitarbeiterInnen am Institut ‚angesteckt‘: Öffentlichkeitsarbeit ist mittlerweile für Alle ein Teil  ihres beruflichen Alltags geworden.   

19. Dezember 2012

CMS Zentraler Spurdetektor

Der mit insgesamt 3 Millionen Dollar dotierte „Fundamental Physics Prize“ der „Fundamental Physics Prize Foundation“ wurde an 7 TeilchenphysikerInnen der LHC-Experimente ATLAS und CMS für deren Beiträge, die zur Entdeckung eines Teilchens mit den Eigenschaften des Higgs-Bosons führte, verliehen.

Die ausgezeichneten Preisträger sind:  der ehemalige Leiter des ATLAS-Experimentes Peter Jenni  sowie die derzeitige Leiterin Fabiola Gianotti, die ehemaligen Leiter des CMS-Experimentes Michel Della Negra, Teijinder Virdee und Guido Tonelli und der aktuelle Leiter Joe Incandela. Der Projektleiter der LHC-Beschleunigers, Lyn Evans, ist ebenfalls einer der Laureaten.

Ein weitere Preis, der prestigeträchtige „Edison Volta Preis der Europäischen Physikalischen Gesellschaft“, geht an den CERN-Generaldirektor Rolf-Dieter Heuer, an den Forschungsdirektor Sergio Bertolucci und an den Beschleunigerdirektor Steven Myers.

Diese hohen Auszeichnungen unterstreichen die Bedeutung der Entdeckung dieses Teilchens, die zum fundamentalen Verständnis des Aufbaus der Materie und der Kräfte zwischen ihren Bausteinen beiträgt. Es ist dies, wie die Laureaten sagten, auch eine Auszeichnung für die großen experimentellen Kollaborationen am LHC, die diese Entdeckung ermöglichten.

Die Verleihung des "Fundmental Physics Prize" findet am 20. März 2013 statt. Das Institut für Hochenergiephysik (HEPHY) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Gründungsmitglied des CMS-Experimentes, wird diese Ehrung am 20. März 2013 in der Nikolsdorfer Gasse 18, 1050 Wien, mit einem Tag der offenen Tür – dem "Higgs Tag" – feiern.

Kontakt:

Univ. Prof. DI Dr. Christian Fabjan
Tel.: 01 544 73 28 – 21
Christian.Fabjan@oeaw.ac.at 

Pressekontakt: 

Mag. Brigitte De Monte 
Mobil: 0664 884 76 542 
Brigitte.De.Monte@oeaw.ac.at 

Institut für Hochenergiephysik 
der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 
Nikolsdorfer Gasse 18 
1050 Wien
www.hephy.at 

9. November 2012

copyright: Thomas Reibenegger

Vom 12. November 2012 bis 5. Jänner 2013 lädt das Institut français d´Autriche, die schweizerische Botschaft und das Institut für Hochenergiephysik (HEPHY) der ÖAW alle Physikinsteressierten bei freiem Eintritt zur "Teilchen.at" Ausstellung und der Vortragsreihe "Reise zum Urknall" ein.

Vom 12. November 2012 bis 5. Jänner 2013 lädt das Institut français d´Autriche, die schweizerische Botschaft und das Institut für Hochenergiephysik (HEPHY) der ÖAW alle Physikinsteressierten bei freiem Eintritt zur "Teilchen.at" Ausstellung und der Vortragsreihe "Reise zum Urknall" ein. Die offizielle Eröffnung der Ausstellung erfolgt am 12. November um 19.00 Uhr mit einem Vortrag von Professor Michael Spiro, dem Präsidenten des CERN Rates (Anmeldung erforderlich). Im Rahmen der Vortragsreihe finden dann ab dem 15. November jeweils am Donnerstag um 19.00 Uhr weitere Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen statt. Die Teilchen.at Ausstellung kann im Rahmen der Öffnungszeiten des französischen Kulturinstitutes frei besucht werden und hat bis zum 5. Jänner 2013 geöffnet. Wann: 12. November 2012 - 5. Jänner 2013 Wo: Institut français d´Autriche, Währingerstraße 30,1090 Wien Öffnungszeiten Ausstellung: Mo - Fr von 9.00 - 18.00 Uhr, Sa von 9.00 - 13.00 Uhr Vortragsreihe: Jeden Donnerstag ab dem 15. November 2012 um 19.00 Uhr

Am 4. Juli 2012 wurde vom CERN die Beobachtung eines neuen Teilchens gemeldet, das Eigenschaften des lange gesuchten Higgs-Boson zeigt. Mit diesem Resultat ist die Tür zu einer neuen Phase der Teilchenphysik geöffnet worden. Doch worum handelt es sich bei diesem Teilchen und was haben wir davon? Diese Fragen sind Thema der Teilchen.at Ausstellung und Vortragsreihe „Reise zum Urknall“ am französischen Kulturinstitut in Wien.

Die Wissenschaftsabteilungen der Botschaften Frankreichs und der Schweiz in Wien und das Institut für Hochenergiephysik (HEPHY) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften laden zum Besuch einer Vortragsreihe und der Teilchen.at Ausstellung am französischen Kulturinstitut, Währingerstraße 30, 1090 Wien, ein. Dort werden die neuesten Forschungsergebnisse der interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Die Themen spannen einen weiten Bogen von der Grundlagenforschung bis zu den technologischen Anwendungen, wie etwa dem in Bau befindlichen Tumor-Therapie-Zentrum „MedAustron“ bei Wiener Neustadt.

Namhafte Wissenschaftler sind die „Reiseführer“ bei dieser eindrucksvollen, spannenden und kostenlosen (!) Reise zum Urknall. Die Vorträge werden in  deutscher und in französischer Sprache gehalten. Eine Simultanübersetzung ermöglicht es allen, den Vorträgen zu folgen.

Die erste Sekunde nach dem Urknall war die Epoche der Elementarteilchen. Sie bestimmte die nachfolgende Entwicklung unseres Universums und führte letztlich zu lebenstragenden Planeten wie unserer Erde. Die Teilchen.at Ausstellung „Reise zum Urknall“ und die begleitenden Veranstaltungen zeigen die erstaunlichen Zusammenhänge zwischen der Welt der allerkleinsten Teilchen und den astronomischen Strukturen des Kosmos. Viele der ungeklärten Fragen sind Ziel intensivster, weltweit koordinierter Forschung: Wie entstand aus Energie die Materie? Welche Formen von Materien füllen unser Universum? Warum gibt es kaum Antimaterie? Welche Bedeutung hat die Entdeckung des Higgs-Teilchens für die Wissenschaft?

Mehr Details und das Programm der Vortragsreihe finden Sie unter: bigbang.hephy.at

Kontakt:

DI Dr. Dietrich Liko

Institut für Hochenergiephysik der ÖAW
Tel.: 01 544 73 28 – 32
Dietrich.Liko@oeaw.ac.at


Mag. Brigitte De Monte
Pressekontakt Institut für Hochenergiephysik der ÖAW
Mobil: 0664 884 76 542
Brigitte.De.Monte@oeaw.ac.at

Jean-Luc Steffan
Attaché für wissenschaftliche und universitäre Zusammenarbeit am Institut français
Tel.: 01 50 275 335
jean-luc.steffan@diplomatie.gouv.fr

Jacques Ducrest
Botschaftsrat
 Leiter Kultur, Presse, Wissenschaft, Schweizerische Botschaft

Tel.: 01 795 05 14

jacques.ducrest@eda.admin.ch

13. September 2012

Ein vom HEPHY in Zusammenarbeit mit Infineon entwickelter Teilchendetektor

Das Institut für Hochenergiephysik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (HEPHY) und Infineon Technologies sind eine Kooperation zur gemeinsamen Entwicklung von Siliziumdetektoren eingegangen, die in zukünftigen Experimenten an Teilchenbeschleunigern eingesetzt werden sollen.

Mit diesen Detektoren werden die Spuren von Teilchen, die z.B. bei Proton-Proton-Kollisionen entstehen, mit hoher Präzision gemessen. Solche Kollisionen werden derzeit im Large Hadron Collider (LHC) des Europäischen Labors für Teilchenphysik CERN erzeugt.

Diese Detektoren registrieren im Fall des CMS Experiments fast 40 Millionen Ereignisse pro Sekunde, jedes vergleichbar mit einem dreidimensionalen Foto, welches zur Identifizierung von Elementarteilchen benutzt wird, wie z.B. bei der kürzlich veröffentlichten Entdeckung eines neuen Teilchens mit den Eigenschaften des lang gesuchten Higgs-Bosons.

Das Institut für Hochenergiephysik arbeitet seit mehr als 10 Jahren an der Entwicklung von Siliziumdetektoren und deren Betrieb. Die jahrelange Erfahrung des HEPHY in diesem Bereich wurde nun genutzt, um gemeinsam mit dem etablierten Halbleiterhersteller Infineon solche Teilchendetektoren herzustellen. Infineon bringt dabei seine weltweit anerkannte Expertise in der Halbleiterfertigung in die Kooperation ein. 

„Die Zusammenarbeit startete bereits im Jahr 2009 mit einem Besuch einer Delegation des Wiener Instituts im Villacher Werk von Infineon. Nach einem dreijährigen Entwicklungsprozess hat Infineon nun Detektoren hergestellt, die bei CERN bereits auf großes Interesse gestoßen sind“ sagt Thomas Bergauer, Leiter dieses Projekts am HEPHY. 

Johannes Hacker von Infineon ergänzt: „Es freut uns, mit unserer Halbleiterkompetenz solch ein spannendes Experiment unterstützen zu dürfen. Durch den intensiven gemeinsamen Entwicklungsprozess verfügen wir nun über eine produktionsreife Fertigungstechnologie für solche Detektoren.“

Im Zuge der Projektzusammenarbeit finanziert Infineon auch Studierende, die im Rahmen ihrer Diplomarbeit sowohl das akademische Umfeld am Institut für Hochenergiephysik als auch die angewandte Forschung in einem internationalen Unternehmen wie Infineon kennen lernen.

12. September 2012

Ken Suzuki (SMI), Wolfgang Lucha (HEPHY), George Zweig, Herbert Pietschmann (Uni Wien), Christian Fabjan (HEPHY) [v.l.n.r.]

Einer der beiden Erfinder des Quark-Konzepts in der Teilchenphysik, Prof. George Zweig, besuchte das HEPHY und nahm an einem Mini-Seminar teil, wo er mit Mitarbeitern des HEPHY und des Stefan-Meyer-Instituts für subatomare Physik (SMI) den aktuellen Stand der Theorie von Glueballs und der Datenanalyse in der Teilchenphysik diskutierte.

Der US-Amerikaner George Zweig studierte an der University of Michigan und ging dann ans California Institute of Technology (Caltech) zu Richard Feynman. Als Doktoratsstudent postulierte er, dass Hadronen wie z.B. Protonen und Neutronen aus Konstituenten bestehen, welche er „aces“ nannte (nach den Assen im Kartenspiel, da er annahm, dass es davon vier geben könnte). Sein Landsmann Murray Gell-Mann entwickelte davon unabhängig ein ähnliches Modell, nannte diese Teilchen aber Quarks.

Obwohl Zweig dieses Modell als Erster bei Konferenzen präsentierte, erreichte er nie die gleiche Anerkennung wie Gell-Mann, welcher 1969 den Physik-Nobelpreis „für seine Beiträge und Entdeckungen betreffend der Klassifizierung der Elementarteilchen und deren Wechselwirkungen“ (laut Nobel-Komitee) erhielt. Das Quark-Modell war damals noch im Teststadium und wurde gerade erst in Streuexperimenten an Teilchenbeschleunigern getestet. George Zweig ging leer aus. Daraufhin wandte er sich der Neurobiologie zu, wo er die Entstehung von Nervenimpulsen durch den Schall im menschlichen Ohr untersuchte. Zweig arbeitete später bei privaten Firmen in den USA.

Bei dem Seminar am HEPHY wurde, nach einer Einleitung über Teilchenphysik in Österreich vom HEPHY-Direktor Prof. Christian Fabjan, der aktuelle Stand der Forschung über Glueballs von Wolfgang Lucha (HEPHY) und Ken Suzuki (SMI) berichtet. Glueballs sind hypothetische Elementarteilchen, die nur aus Gluonen bestehen, also den Vermittlern der starken Kraft, welche die Quarks zusammenhalten. Ein weiteres Diskussionsthema waren auch hypothetische Teilchen, welche aus mehreren Quarks bestehen, wie z.B. die Tetraquarks und Pentaquarks. Im Anschluss präsentierte Wolfgang Waltenberger (HEPHY) die Abläufe bei der Datenanalyse am CMS Experiment. Der Besuch endete mit einer Führung durch das Institut.

Prof. Zweig hält am Donnerstag, dem 13.9.2012, um 14:00 Uhr einen Vortrag mit dem Titel "Constituent Quarks: The Beginning of the End" an der Physik-Fakultät der Universität Wien (Erwin Schrödinger-Hörsaal, Boltzmanngasse 5, 5. Stock).

Treffer 36 bis 42 von 158

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